Unser Revier
Unser Clubgelände (bitte anklicken)
34519 Diemelsee-Heringhausen
| Bundesland: | Hessen / Nordrhein-Westfalen |
| Lage: | ca. 10 km östl. Brilon |
| Größe: | 165ha |
| Höhe über NN: | 375 m |
| Ort: | Diemelsee |
| Windstärken Frühjahr /Herbst: | 1-5 Bft. |
| Windstärken Sommer: | 1-3 Bft. |
Informationen: |
Gemeinde Diemelsee-Adorf 34519 Diemelsee-Adorf Tel.05633/ 873 http://www.diemelsee.de |
Als Talsperre 1923 fertiggestellt dient sie mit den maximal 20 Mill. cbm Wasser der Regulierung der Weser. Dem Hochwasserschutz und der elektrischen Energiegewinnung. Diemel und Itter sind die Zuläufe. Es wird bei Normalstau eine Wasserfläche von max. 165 ha gebildet, in einer Höhe von ca. 200 m Ober dem Meeresspiegel. Die größte Stauhöhe beträgt 34 m. Dann beträgt die Wassertiefe vor unserem Steg 10 m, im "Schlauch" 24-26 m, in der Itter 24 m (vor unseren Wendebojen etwas 12 m) und an der Bahnmarke vor der Stormbrucher Brücke ca. 16 m.
Höchster Berg ist der Eisenberg mit 594 m; 294 m Ober dem Wasser. Ein Blick von unserem Grundstock in den "Schlauch" geht genau nach Nordwest. Bei "Normal" ist der "Schlauch" immer noch 200 m breit, der Itterarm 300 m. Der Muffert im Osten (501 m) und die Erhebung "Auf dem hohen Rad" auf der Westseite bilden die Begrenzungen des Schlauches, sie gehen mit dem Fresenberg hinter der Strandterasse den wilden Winden im "Schlauch" die besondere Note.
So betrachtet ist bei jeder Winddrehung entweder "NICHTS" oder VIEL"; von auswärtigen Regattateilnehmern wir der "Schlauch" auch Tunnel genannt, weil sie aber unbefangener an die Sache herangehen, durchsegeln sie ihn meist auch mit weniger Problemen.
Der größte Teil des Sees liegt in Hessen. Die Sperrmauer gehört zu Nordrhein -Westfalen (Grenzverlauf 20 m westlich von der Strandterasse über das Wasser genau zum Muffert).
Unsere Regattabahn weist eine direkte Strecke von 4,1 Sm (1 Sm = die Größe einer Breitenminute am Äquator = 1.852 m) aus, sie wurde bislang am schnellsten von einem 505er in 46 Min. durchsegelt.
Der Itterarm verläuft genau von West nach Ost, ist also bei reinem Westwind eine reelle Kreuz bzw. ein guter Spi-Kurs. Daß ein so langesempfindlich jede Winddrehung deutlich macht ist wiederum logisch. Es gibt also keine Geheimnisse unter Land, die in diesem Fall Vorteile bringen, Westwind ist das Beste, was Rasmus uns zum Segeln servieren kann, Ost (von der Klaranlage) geht auch, aber Nord und Süd sind kritisch und Gott sei Dank nicht häufig und auch nicht stetig.
Eine Runde zu Fuß über den Diemelrandweg die Straßen. die beiden Brücken und die Mauer - ist 23,2 km lang. Der durchschnittliche Wasserzulauf betragt 6 cbm/Min., die Turbine braucht 5 cbm/Min. Wenn also nichts an der Energiequelle vorbeigeleitet wird, oder der Regen und die Schneeschmelze mehr Wasser bringen, ist der Wasserspiegel konstant. Nur Dinge wie: "Weser braucht mehr Wasser wegen der Schiffahrt", dringende Reparaturen an der Mauer und Uferbefestigung, Reservestaumöglichkeit für die Schneeschmelze bewirken, daß sich uns die Diemel in unterschiedlicher Größe und Tiefe zeigt.
![]()